38/2019 – Hier investiert ein bekannter deutscher Hedgefondsmanager

Aktie-X Ausgabe 38/2019 – Mittwoch, 30. Oktober 2019

Heute lesen Sie:

  • World of Value – Hier investiert ein bekannter deutscher Hedgefondsmanager
  • Nokia – Größter Kursverlust seit 1991: was ist passiert?
  • Media and Games – Das sind die Investoren der Anleihe

Ist Finanzjongleur Florian Homm bullisch für den eGaming-Sektor?

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

MM Editorial

Marco Messina

die Berichtssaison ist in vollem Gange und hatte bisher einige Überraschungen für uns parat. Während viele Unternehmen die niedrigen Erwartungen deutlich übertreffen konnten und Elon Musk erneut mit guten Tesla-Zahlen Shorties zum Brennen brachte, haben ausgerechnet zwei Unternehmen aus meinen Musterdepots die Märkte extrem negativ überrascht.

Zunächst haben die Manager von Technotrans jetzt im Oktober festgestellt, dass die bereits abgesenkten Erwartungen für das laufende Jahr nicht mehr zu halten sind und die Ziele gekappt. Diese Gewinnwarnung ist ein Schlag ins Gesicht der Aktionäre, die die ersten zaghaften Erholungsversuche gesehen hatten, sodass selbst die Analysten von Berenberg am 15. Oktober sich genötigt fühlten, das Kursziel kurz vor den Zahlen wieder auf 27,50 Euro zu erhöhen. Wörtlich sah der Analyst damals einen hervorragenden Zeitpunkt, um in die Aktie zu investieren. Auch ihm scheint man kurz vorher auf dem Capital Markets Day der Firma noch keinen reinen Wein eingeschenkt zu haben.

In meinem privaten Depot würde ich nach einer solchen Managerleistung die Aktie aus dem Portfolio schmeißen und aktiv im Intradayhandel traden, um die Schwankungen in den kommenden Tagen auszunutzen. In meinem Börsendienst kann ich Sie aber schlecht zum Intradayhändler machen. Daher bleibt die Aktie mit großen Bauchschmerzen im Depot.

Nachkauf-Chance bei Nokia

Eine vielleicht exzellente Kaufgelegenheit bieten derzeit die Papiere des finnischen Allrounders Nokia. Das Unternehmen hat festgestellt, dass es die Kohle fest beisammenhalten muss, da die Investitionen in 5G schneller und umfassender vorgenommen werden als im Best Case geplant. Die jetzige Situation trifft das Unternehmen nicht unvorbereitet. Deshalb wurde der Forecast 2019 und 2020 in weiser Voraussicht angepasst und die Dividende vorerst für sechs Monate ausgesetzt. Nokia will weiterhin in 5G investieren. Die Aktionäre sollen deshalb auf ihre Dividende verzichten, damit Nokia nicht das Geld ausgeht, könnte man meinen. Aber weit gefehlt, das Unternehmen möchte seine Nettocash-Position auf 2 Milliarden US$ verbessern, um am Markt flexibel bleiben zu können.

Aktionäre straften die Aktie massiv ab, sodass wir Kursverluste von beinahe 25% an einem Tag sehen mussten. Im heutigen Update schreibe ich Ihnen, warum ich diesen Abschlag als große Chance sehe.

Einen guten Einblick, wie es laufen könnte, sehen wir derzeit bei der Qualcomm-Aktie. Diese hat positiv auf die bevorstehende Wachstumschance reagiert, ist 2019 um rund +44% gestiegen und notiert damit nur noch wenige Prozente unter dem derzeitigen Jahreshoch. So dicht liegen Fluch und Segen im 5G-Sektor derzeit neben einander.

Ist Florian Homm bullish für den eGaming-Sektor?

Ich war am Wochenende auf der exklusiven World of Value des weltweit bekannten Fondsmanagers Florian Homm. In nahezu ausverkaufter Hütte war eines der beiden Unternehmen, die sich dort exklusiv präsentieren durften, die Media and Games Invest mit Remco Westermann. Schon während Florian Homm zuvor seine derzeitigen Longpositionen per Slide an die Wand geworfen hatte, war klar, dass Homm nicht nur einer der Investoren in der Aktie, sondern auch einer der Investoren der neuen millionenschweren Anleihe ist.

Aber nicht nur Homm wusste zu begeistern. Neben ihm diskutierten der selbständiger Investor und Fondberater und Gründer der ME-Fonds Dr. Elsässer und den deutschen Volkswirt, Dr. Krall, den Sie sicherlich unter anderem von seinen Publikationen „Der Draghi-Crash“ und „Der Crash ist da“ drei Kernfragen, die zurzeit jeden Investor tangieren – und dies in naher Zukunft auch weiterhin tun werden.

  • Wie werden persönliche Vermögen in der aktuellen Niedrigzinsphase gewinnbringend angelegt?
  • Wie profitiert man am besten von der vorherrschenden Marktnervosität?
  • Sind Vermögen in der Euroz-Zone noch sicher oder sollte man sich besser umorientieren?

Vieles deckt sich mit meinen Einschätzungen. Exklusive Informationen von meinen Eindrücken des Tages lesen Sie in meiner heutigen Ausgabe!

Ihr

Marco Messina,

Chefredakteur Aktie-X – In die Zukunft investieren

P.S.: Meine nächste Live Chat-Sprechstunde findet am Freitag, den 1. November, zwischen 9 und 10 Uhr statt.


Nokia: Größter Kursverlust seit 1991 – was ist passiert?

 

Wie ein Stein fiel der Aktienkurs von Nokia (WKN: 870737 | ISIN: FI0009000681) vor einigen Tagen mit fast -25% auf einen Schlag. Dieser Kursverlust war der größte Tagesverlust für die finnischen Papiere seit 1991. Der Anbieter von Telekommunikationsausrüstung hatte mitgeteilt, es erwarte plötzlich einen akuten Rückgang des Gewinns aus dem Netzwerkgeschäft im letzten Quartal. Nokia senkte seinen Gewinnausblick für 2019 und 2020 und wird die Dividende für die nächsten sechs Monate erst einmal aussetzen.

Was ist daran schuld?

Die Herstellung des „Equipments“ für 5G-Anlagen sei teuer, berichtete CEO Rajeev Suri gegenüber Investoren. Er nannte auch Schwierigkeiten bei der Preiserhöhung – insbesondere in China, wo die Verkäufe eingebrochen seien – und die Kosten für die Übernahme von Alcatel-Lucent, dem französischen Telekommunikationsausrüster, der 2016 von Nokia gekauft wurde.

Die Fortschritte von Nokia und Alcatel-Lucent bei 5G sind vielversprechend, nicht umsonst hat das Unternehmen eine Vielzahl an 5G-Aufträgen bereits gewinnen können. Nokia dominiert im wahrsten Sinne des Wortes den Markt für Telekommunikationsausrüstung. Die Finnen haben nur zwei Hauptkonkurrenten: Ericsson mit Sitz in Stockholm und Huawei mit Sitz in Shenzhen.

Quelle: Nokia

Doch in diesem Oligopol hatte es Nokia zuletzt, insbesondere in China, schwer zum Zuge zu kommen. Huawei konnte seine Geräte viel billiger verkaufen. Die Aussicht, im frühen Stadium der 5G Entwicklung einige Marktanteile zu gewinnen, hat den Konkurrenten Ericsson dazu verleitet, ebenfalls mit höheren Rabatten gegenüber Konsumenten zu agieren.

Dieses Szenario hatten die Finnen in ihren Planungen als Worst Case Fall berücksichtigt, der nun leider eingetreten ist und die Anpassungen ausgelöst hat. Für externe Beobachter überraschend, intern hatte man aber eine solche kurzfristige Entwicklung berücksichtigt. Der Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der zwischenzeitliche Huawei-Ban hinterlassen leider ihre Spuren.

Kurseinbruch – Chance oder Risiko?

Im Gegensatz zu Ericsson verfügt Nokia über eine umfassende Palette von Geräten und Dienstleistungen. Und natürlich wurde Huawei von vielen Schlüsselmärkten ausgeschlossen, weil die Regierung misstrauisch gegenüber möglichen Verbindungen zur chinesischen Regierung war und auch heute noch ist. Größe, Kundenbindung, minimaler Wettbewerb – es sollte eigentlich langfristig ein Rezept für Gewinne in Hülle und Fülle sein, welches Nokia erschaffen hat.

Dominanz wird jedoch manchmal zur Last. Die Dynamik, die zunächst einen einfachen Marktanteil und konstante Einnahmen sichert, macht es schließlich schwierig, profitabel zu bleiben.

Die Telekommunikationsausrüstungsindustrie zeigt dies deutlich. Ihre oligopolistische Struktur, verstärkt durch die Art und Weise, wie Normungsgremien die Lizenzierung regeln, nimmt den Anbietern den Druck, in die Verbreiterung ihrer Technologiebasis zu investieren, um im Wettbewerb bestehen zu können. Das ist kurzfristig hilfreich, denn schließlich ist Innovation unglaublich teuer und riskant.

Da der technologische Fortschritt die Produktion oft billiger macht und damit für die Kunden attraktiver wird, was im Falle von Nokia der Fall ist, sind aber Investitionen langfristig gesehen unausweichlich. Nokia setzt jetzt auf diese Karte, um dadurch später umso stärker wachsen zu können.

Natürlich haben Nokia und seine beiden Hauptkonkurrenten stark in die schicke, neue 5G-Netzwerktechnologie investiert und eine radikal neue und innovative Netzwerkarchitektur entwickelt, die Hardware durch Software ersetzt. Aber die Geräte sind immer noch so teuer, dass sie die bereits angespannte Rentabilität der Telekommunikationsunternehmen gefährden. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum der 5G-Ausbau etwas langsamer als erwartet verlaufen ist.

Zu viele alte Telefone sind nerviger Kostenfaktor

Aus welcher Generation ist Ihr Handy? So ziemlich die ganze Welt läuft noch mit den älteren Generationen 4G, 3G und sogar 2G. Telekommunikationsunternehmen können diese Verbraucher nicht einfach im Stich lassen oder sie dazu bringen, die neuesten Smartphones zu kaufen.

Quelle: Nokia

Das bedeutet, dass Nokia und andere Sie auch nicht im Stich lassen können. Da sie weltweit die einzigen verbleibenden Anbieter von Infrastrukturen zur Unterstützung von Legacy-Netzwerken sind, müssen die Anbieter weiterhin in die Modernisierung dieser alten Netzwerke investieren, auch wenn die Technologie veraltet ist und diese Unternehmen letztendlich Sackgassen sind. All diese Kosten sind Geld, das nicht für die Entwicklung neuer, effizienterer Technologien ausgegeben wird.

Abhilfe könnte die breite Einführung von 5G-Handys und die dementsprechende Werbung durch die Hersteller ab 2020 schaffen.

Der Wettbewerbsdruck, der die jüngsten Einnahmen von Nokia traf, dürfte sich bis 2021 merklich verringern. Bereits jetzt sind viele Branchenplayer, insbesondere Nokia, bestrebt, ihre Lieferantenbasis weg vom Anbieter-Oligopol zu diversifizieren und die Vorteile für die Zusammenarbeit mit kleineren Anbietern zu nutzen. Die ausgeprägte Strategie von Nokia, sein End-to-End-Angebot zu nutzen, indem es direkt an Unternehmen verkauft – eine Abteilung, die im Vergleich zum Vorjahr im letzten Quartal um 30% gewachsen ist – könnte dazu beitragen, es vor einem verstärkten Wettbewerb mit Lieferanten zu schützen. Es könnte auch eine weitere Basis von Altkunden schaffen, um glücklich zu bleiben.

Inwieweit Huawei zukünftig aus dem nordamerikanischen und europäischen Sektor Aufträge ergattern kann, oder ob dieser Markt nahezu durch Nokia und Ericsson dominiert bleibt, dürfte ein wichtiger Schlüsselfaktor bleiben.

Höchste Intradayverluste seit 1991 sind leicht übertrieben. Quelle: wallstreet-online.de

Fazit

Die Kursabschläge bei Nokia waren extrem heftig und in der Höhe deutlich überzogen. Nokia will stärker investieren bzw. günstiger anbieten und sich seinem Cashpolster nicht berauben, indem die Dividende mal für ein halbes Jahr ausgesetzt werden soll. Was ich unter hanseatische kaufmännische Tugend verbuche, hat der Kapitalmarkt extrem negativ aufgefasst. Dieser Abschlag bietet daher denen eine große Chance, die bisher nicht investiert sind. Nokia ist deutlich besser als der europäische Konkurrent Ericsson aufgestellt. Rückschlag als Nachkauf-Chance ansehen!


Media and Games Invest: Das sind die Investoren der Anleihe!

 

Operativ könnte es bei der Media and Games (WKN: A1JGT0 | ISIN: MT0000580101), wie Remco Westermann am Samstag im prall gefüllten Kap Europa, dem Kongresshaus der Messe Frankfurt, berichtete, besser nicht laufen.

Noch vor wenigen Jahren sah es so aus, als würde die Gamigo AG in die Insolvenz rutschen, aber mit Fleiß und Geschick konnte die Pleite damals abgewendet werden und der Turnaround dient seitdem als Blaupause für die seit Jahren intensiven M&A-Tätigkeiten. Mittlerweile liegt der Fokus auf Unternehmen der Branche, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken und bei denen Millioneninvestitionen ins Spiel und Marketing bereits erfolgt sind. So kann Media and Games über die Tochter Gamigo zu relativ überschaubaren Konditionen das Portfolio erweitern, ohne große Risiken einzugehen. Risikoreiche und vor allem kapitalintensive Neuentwicklungen von Spielen sind ausgeschlossen.

So konnten in den letzten sechs Jahren rund 28 M&A-Transaktionen vorgenommen werden. Davon haben sich – so konnte ich am Samstag erfahren – nur 3 nicht so entwickelt wie erhofft. Pro Woche erhält die MGI derzeit 2-3 M&A-Fälle angeboten, wovon MGI sich die besten dann herauspickt.

In einem Sektor, wo monatlich rund 3.000 Spiele neu herauskommen, ist der neue Blockbuster so selten zu finden wie die Trüffel im Wald. Daher sind die Übernahmen bereits etablierter Spiele der sichere Weg, Umsatz und Gewinn zu generieren, ohne auf Horrorkosten zu hocken. MGI ist hierbei einer der wenigen Player am Markt und hat nach eigenen Angaben nahezu keine Wettbewerber.

Deutschland ist im Spielrausch

Mit Gamigo ist die MGI in Deutschland stark positioniert. Rund 42% der Deutschen spielen online oder mobile Games, 28% davon sind bereits über 40 Jahre alt und 41% sind weiblich. Sie sehen, das Gaming ist keine Branche, die nur die ganz Jungen oder nur Jungs anlockt.

Deswegen wächst die MGI auch durchschnittlich stärker als der Markt und generiert im Gamingsektor derzeit eine EBITDA-Marge in Höhe von rund 30%, während der Medienbereich derzeit rund 15% einfährt.

Wer sind die Bond-Investoren?

Sowohl die an der NASDAQ in Stockholm notierte Gamigo-Anleihe als auch die neu begebene MGI-Anleihe erfreuen sich großer Beliebtheit. Zwei der Bondzeichner sind Marktakteure, die Ihnen allen bekannt sein sollten.

Florian Homm zeigte am Samstag auf, dass er bei der Media and Games Invest Anleihe long ist. Ebenso vermeldete der knapp 176 Millionen Euro schwere „Deutscher Mittelstandsanleihen Fonds“, dass er bei der ersten 5-Millionen-Tranche eine Zuteilung erhalten habe. Der von morningstar mit 5 Sternen bewertete und auf mittelständische Anleihen fokussierte Fonds konnte seit Fondsauflegung eine Rendite von satten +25,28% einfahren.

Warum investiert ein so aktiver Investor wie Florian Homm in die Anleihe, die keine großen Sicherheiten beinhaltet und wo der Zinscoupon im Verhältnis relativ gering ist?

Das Investment scheint ihm extrem wichtig zu sein. So hat er einen Katalog mit Punkten, die es zu verbessern gilt, an das Unternehmen übergeben. Dieses möchte den Großteil der Verbesserungsvorschläge bis Mitte 2020 umsetzen.

Ihm scheinen Konzept, handelnde Personen sowie Renditechancen zu gefallen. MGI wächst derzeit deutlich schneller wie der Gesamtmarkt. Die Spiele werden alle auf eine gemeinsame Cloudplattform gebracht, weshalb die Kosten gegenüber den Einzelspielen deutlich gesenkt werden können. Es gibt kein Einzelspiel, welches für den Hauptumsatz verantwortlich ist, somit gibt es kein Klumpenrisiko. Je älter ein Spiel, umso mehr Ertrag kann damit generiert werden. So kommen 62% der Umsätze des Spiels Fiesta Online von Spielern, die seit 5 Jahren oder länger dabei sind.

Mit Rückenwind aus der Homm-Konferenz. Quelle: wallstreet-online.de

Fazit

Die Wachstumsstrategie der MGI ist es, durch aktives M&A-Geschäft anhaltend stark zu wachsen. Zur Finanzierung der M&A-Aktivitäten können weitere 20 Mio. durch die börsennotierte Anleihe eingesammelt werden. Deswegen scheint eine weitere Kapitalmaßnahme in der Aktie derzeit kein Risiko zu sein. Umsatz und Ertrag wachsen stetig und bekannte institutionelle Investoren sehen in der Aktie und in der Anleihe derzeit eine interessante Kaufchance. Einzig der Aktienkurs kommt derzeit nicht aus den Puschen. Mögliche Gründe hierfür hatte ich in meiner Ausgabe #35 skizziert. Entspannt investiert bleiben.


Übersicht Portfolios und aktuelle Kauf- und Verkaufsanträge


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